Im Gegensatz zu alternativen Methoden, welche vom Steuergeräteprogramm sowohl beim Datenzugriff als auch bei der Datenübertragung über eine serielle Schnittstelle bedient werden müssen, verlangt eine ETK- oder XETK-Schnittstelle wenig Rechenleistung vom Steuergerät. Bei Motorsteuerungen kann zum Beispiel selbst bei hohen Drehzahlen eine große Anzahl von Messwerten erfasst werden ohne das Steuergerät zu stark zu belasten.
Konstruktionsbedingt benötigen ETK/XETK-Entwicklungssteuergeräte keine zusätzlichen seriellen Schnittstellen für die Kommunikation mit dem Entwicklungswerkzeug. Als funktional und physikalisch vom Steuergerät getrennte Einheit ermöglichen ETKs und XETKs den direkten Vergleich zwischen dem Verhalten des Entwicklungssteuergerätes und dem Serienstand. Mit einem ETK/XETK-Entwicklungssteuergerät kann Seriensoftware einfach kalibriert und mit dem Seriensteuergerät überprüft werden, ohne dass Treiber in der Plattform-Software gewechselt werden müssen.



