ES5335 – Arbiträrsignal-PCIe-Generatorkarte

Die ETAS Arbiträrsignal-PCIe*-Generatorkarte ES5335 erzeugt analoge, pulsweitenmodulierte oder digitale Signale mit genau spezifizierbaren Frequenzen, Amplituden und Pulsbreiten. Damit können winkel- und zeitbasierte Sensorsignale simuliert werden.

Sehr geehrte Interessentin, sehr geehrter Interessent,

die ETAS GmbH wird in Zukunft keine HiL-Systeme anbieten.

Da das Produkt auf dieser Seite Teil dieser Systeme ist, befindet es sich seit dem 30. September 2021 nicht mehr im Verkauf.

Bereits bestellte Produkte werden noch bis zum 31. Mai 2022 ausgeliefert. Software Serviceverträge (SSP) können noch bis zum 31. Mai 2023 für ein Jahr erneuert werden und laufen dann bis spätestens zum 31. Mai 2024.

Ein erweiterter Hardware-Support, erweiterte Hardware-Engineering-Services, Sondervereinbarungen zu Vor-Ort-Servicepaketen oder erweiterte Software- und Hotline-Services können noch bis zum 30. Juni 2022 für einen Zeitraum auch über 2024 hinaus im Rahmen individueller Vereinbarungen ausgehandelt werden.

Für Fragen erreichen Sie uns unter info@etas.com.

ETAS Arbiträrsignal-PCIe-Generatorkarte ES5335

Sie eignet sich zur Simulation von drehzahl- bzw. winkelsynchronen Sensoren, wie Klopf-, Nockenwellen- und Kurbelwellensensoren. Auch Fehlzündungen und Zündaussetzer sind präzise darstellbar. Dafür bietet die ES5335-Karte die hohe Genauigkeit von ±5 mV/ 16 Bit sowie eine hohe Signalqualität. Mit der ES5335-Karte ist es möglich, extrem niedrige Gesamtlatenzen (≤ 50 μs) zwischen dem Modell für Fahrer, Fahrzeug und Umgebung (DVE-Modell) und dem Ausgabesignal zu erreichen.

Frontansicht der ES5335

Sechs unabhängige, galvanisch getrennte Signalgeneratoren stehen auf einer ES5335-Karte zur Verfügung. Vier dieser Kanäle können zur Erzeugung von vier unabhängigen Klopfsignalen für maximal zwölf Zylinder verwendet werden. Auch die Simulation moderner Kurbelwellensensoren mit Drehrichtungserkennung, wie sie bei Start-Stop-Systemen zum Einsatz kommen, ist möglich. Mehrere Karten können kaskadiert und synchronisiert betrieben werden, um die Anzahl der Ausgänge zu erweitern, zum Beispiel bei mehr als vier Klopfsensoren.

Für alle Signalgeneratoren stehen zwölf verschiedene Signalbänke zur Verfügung, welche unabhängig voneinander den Signalgeneratoren zugewiesen werden können. Auch ist es möglich die Signalbänke während der Laufzeit in Echtzeit zu beschreiben.

Die ES5335-Karte fügt sich nahtlos in die LABCAR-Architektur ein und kann einfach, ohne Änderungen, in ein bestehendes LABCAR-System integriert werden. Auch ein Mischbetrieb mit den bestehenden VME**-Karten  ist möglich.

Die Konfiguration und Ansteuerung der Karte erfolgt über die Konfigurations- und Experimentierumgebung für HiL-Test LABCAR-OPERATOR.

Anwendungsbereiche

  • HiL-Tests für:
    • Motorsteuerung
       
  • Ermöglicht die Nachbildung von:
    • Kurbelwellen-/Nockenwellen-Sensoren mit / ohne Drehrichtungserkennung inklusive Zündaussetzer-Simulation
    • Klopf-Sensoren
    • Analogen und digitalen Sensoren mit arbiträren Signalformen

Vorteil

  • Sechs identische, galvanisch getrennte Signalgeneratoren

Funktionen

  • Präzise Generierung von synchronen, frei programmierbaren digitalen und analogen Signalen
  • Hochgenaue Signale mit ±5 mV Genauigkeit bzw. 16-Bit-Auflösung
  • Definitionen des Kurvenverlaufs kann in 12 Signaltabellen hinterlegt werden
  • Auflösung der Winkeltaktgeneratoreinheit von 0,011 °KW
  • Jeder Signalgenerator besitzt eine externe Spannungsreferenz
  • Abschaltrelais an jedem Ausgang
  • Überspannungsschutz bei ±60 V für jeden Kanal

* Peripheral Component Interconnect Express

** Versa Module Eurocard