Details

Schnittstellen der ES5340 beim Test von elektrischen Antrieben

Leistungsstarke E-Motor- und Invertersimulation

Die ETAS ES5340-M-Karte misst die IGBT-Ansteuersignale (insulated-gate bipolar transistor, Bipolartransistor mit isolierter Gate-Elektrode) und simuliert Strom-, Spannungs- und Drehgebersignale. Die Synchronisation zu den IGBT-Ansteuersignalen erfolgt mit einem externen Synchronisationssignal oder mittels Clock-Recovery, d. h. der automatischen Synchronisation mittenzentrierter PWM-Ansteuersignale. Die Sensorsignale für Strom und Spannung werden analog ausgegeben. Darüber hinaus sind weitere Analog- und Digitalsignale darstellbar, wie zum Beispiel Fehlersignale, Temperatursignale oder Batteriezustände. Es ist auch möglich weitere Digital- oder PWM-Signale (Puls-Weiten-Modulation) zu vermessen, bspw. DC/DC-Wandler-Ansteuerungen. Alle gängigen Lagesensoren, wie Resolver, Sinus und Digital Encoder sind darstellbar. Mit Hilfe von arbiträren Signalgeneratoren können Fehlerzustände oder andere Lagesensoren selbst definiert werden.

Unabhängig von der Modellschrittweite

Durch das von ETAS entwickelte Verfahren der Prädiktion von Stromsignalen können, unabhängig von der Schrittweite des Echtzeit-PC-Simulationsmodells, die Stromsignale mit 1 MHz Hardware unterstützt ausgegeben werden.

Einfache Erweiterung

Die Slave-Karte ES5340.1-S ermöglicht es, je sechs weitere Analog- und Digitalausgänge zur Ausgabe von Signalen hinzuzufügen. Sie ist über eine schnelle Datenverbindung direkt mit der Master-Karte verbunden und kann somit direkt von der Master-Karte und dem FPGA-Modell angesprochen werden.

Details zur ES5340-ICE

Mit der ETAS ES5340-ICE-Karte können Signale vermessen und arbiträre Signale generiert werden.

Signalvermessung

Zur Vermessung von Signalen stehen 20 digitale Eingänge zur Verfügung. Die Signale können mit einer Vielzahl von zeitbasierten (Cycle Time, Frequency, Duty Cycle, High Time usw.) und winkelbasierten (Additive High/Low Time, Number of High/Low Pulses usw.) Messverfahren vermessen werden.

Generierung arbiträrer Signale

Zur Generierung arbiträrer Signale stehen acht frei programmierbare arbiträre Signalgeneratoren zur Verfügung, die vom zentralen Winkeltaktgenerator oder von einem lokalen Taktgenerator (0 - 1 MHz) pro Signalgenerator getaktet werden können. Für alle Signalgeneratoren stehen 16 Signalbänke zur Verfügung, zwischen denen zur Laufzeit in Echtzeit gewechselt werden kann.

Jeder Signalgenerator besitzt eine interne oder externe Spannungsreferenz. Es gibt digitale und analoge Ausgabemodi. Der Wechsel des Ausgabemodus ist über Software möglich. Jeder Ausgangskanal ist per Software abschaltbar.

Zur Simulation von Verbrennungsmotoren bietet ETAS das Simulationsmodell LABCAR-MODEL-ICE an.