Die Society of Automotive Engineers of Japan (JSAE) hat den General Manager von ETAS Japan, Dr. Wolfgang Sienel, als ersten Deutschen mit dem „Fellow Grade“ ausgezeichnet und damit auch den Einsatz von ETAS für die japanische Automobilindustrie gewürdigt. Die JSAE ist eine der führenden Wissenschaftsgesellschaften des Landes und verleiht Mitgliedern den Fellow Grade, die sich mit herausragenden Leistungen um die Förderung und Entwicklung der Automobilforschung und -technologie in Japan verdient gemacht haben.

19.08.2015

General Manager von ETAS Japan als erster Deutscher mit „Fellow Grade“ der JSAE ausgezeichnet

Die Society of Automotive Engineers of Japan (JSAE) hat den General Manager von ETAS Japan, Dr. Wolfgang Sienel, als ersten Deutschen mit dem „Fellow Grade“ ausgezeichnet und damit auch ETAS‘ Einsatz für die japanische Automobilindustrie gewürdigt. Die JSAE ist eine der führenden Wissenschaftsgesellschaften des Landes und verleiht Mitgliedern den Fellow Grade, die sich mit herausragenden Leistungen um die Entwicklung der Automobilforschung und -technologie in Japan verdient gemacht haben.

Dr. Sienel nahm als neues Fellow-Mitglied die Urkunde bei einer Feier in Josui Kaikan in Tokio entgegen. Um den Fellow Grade zu erhalten, müssen JSAE-Mitglieder die Aktivitäten der Organisation aktiv unterstützen und so ihr Wachstum vorantreiben. Dr. Sienel ist der bislang einzige Deutsche, der diese Auszeichnung erhalten hat. Er ist seit insgesamt zwölf Jahren für ETAS in Japan tätig und unterstützt seither konsequent den Beitrag des Unternehmens zur japanischen Automobilindustrie.

„Die Auszeichnung zum Fellow durch die JSAE ist mir eine große Ehre und zusätzliche Motivation, die Automobiltechnologie in Japan weiter voranzubringen“, erklärte Dr. Sienel. „Zudem betrachte ich sie als Würdigung des Einsatzes von ETAS für die japanische Automobilindustrie. Mir ist wichtig, das Verständnis für in Europa entstandene Methoden zur Entwicklung von Embedded Systemen für Automobile zu fördern. Das unterstützt die japanische Automobilindustrie dabei, ihren eigenen Entwicklungsansatz zu verbessern und so ihre Führungsrolle auf dem Weltmarkt zu sichern. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Ausbildung künftiger Generationen von Ingenieuren für die Automobilindustrie. Software ist ein bedeutender Innovationstreiber für das moderne Fahrzeug und begründet den tief greifenden Wandel vom mechanischen Produkt hin zur fahrenden Softwareplattform. Dies muss sich auch in der Hochschulausbildung widerspiegeln, damit künftige Ingenieursabsolventen über die Grundlagen und Kompetenzen verfügen, die von der Automobilindustrie gefordert werden“, so Dr. Sienel abschließend.

Die JSAE wurde 1947 gegründet und verfolgt das Ziel, die Wissenschaftskultur zu fördern, die Wirtschaft auszubauen und die Lebensqualität der Menschen durch die Entwicklung der Automobilforschung und -technologie zu steigern. Sie zählt heute über 40.000 Mitglieder und ist eine der führenden Wissenschaftsgesellschaften Japans.