Das CAN FD-Schnittstellenmodul ES523 stellt vier CAN- und drei Ethernet-Anschlüsse zur Verfügung und unterstützt das neue, leistungsfähige CAN-Protokoll CAN FD (CAN mit flexibler Datenrate) auf allen CAN-Kanälen. Das rückwärtskompatible CAN FD-Protokoll, das von Bosch entwickelt wurde, adressiert den Bedarf der Automobilindustrie an Netzwerken mit hoher Bandbreite.

26.03.2015

Das neue CAN FD-Schnittstellenmodul ES523

Das ES523-Modul synchronisiert alle Signale, die an den CAN- und Ethernet-Kanälen gemessen werden. Das Modul ist deshalb optimal dazu geeignet, Signale, die in kurzen Zeitrastern über eine ETAS XETK- Schnittstelle aus dem Steuergerät über Ethernet übertragen werden, synchron zu CAN und CAN-FD-Signalen zu erfassen. Zusätzlich zu Steuergeräten oder Fahrzeugbussen können die Ethernet-Messmodule der Produktfamilien ES400 und ES600 von ETAS an das Schnittstellenmodul angeschlossen werden.

Softwareseitig wird das ES523-Modul von INCA, dem ETAS Werkzeug für Messung, Steuergeräte-Applikation und Diagnose, unterstützt. Gemeinsam mit dem Open Source Werkzeug BUSMASTER kann das ES523-Modul zur Simulation, Analyse und zum Test von CAN FD-Netzwerken verwendet werden. Zur Integration von Steuergeräte- und Busschnittstellen mit Anwendungen Dritter stellt ETAS das Softwarepaket EBI-IP kostenlos zum Download zur Verfügung.

Auf einen Blick:

  • Vier galvanisch getrennte CAN-Kanäle mit M-CAN-Controller von Bosch
  • Es können Daten mit einer Rate bis zu 5 Mbit/s übertragen werden (unter Laborbedingungen sind 8 Mbit/s möglich)
  • Unterstützung der Protokolle XCP, UDS und KWP auf CAN FD
  • Drei Fast Ethernet-Ports mit integrierter Spannungsversorgung zum Anschluss zusätzlicher ETAS-Schnittstellen- oder Messmodule

Weitere Informationen finden Sie auf den ES523-Produktseiten.