ETAS und National Instruments gründen Joint Venture

Partnerschaft verbindet softwaredefinierte Plattform mit globalen Test- und Validierungslösungen

ETAS und National Instruments haben vertraglich vereinbart, gemeinsam vor-integrierte Hardware-in-the-Loop-(HiL-)Systeme zu entwerfen, zu fertigen und zu warten. Die Unternehmen bündeln ihre Kräfte, um das Testen und Validieren von Fahrzeugelektronik-Software, inklusive Steuergeräte und Sensoren, für aktuelle und künftige Kundenanforderungen zu optimieren.

Das Management-Team von ETAS und National Instruments zusammen mit Leandro Fonseca, Managing Director ETAS NI Systems (hintere Reihe, zweiter von links), und Hans-Peter Dürr, Technical Director ETAS NI Systems (hintere Reihe, zweiter von rechts).

Die Vereinbarung intensiviert die Partnerschaft zwischen zwei Innovationstreibern mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Automobilbranche. Die Partnerschaft wird mit der softwaredefinierten Plattform und den umfassenden I/O-Kompetenzen von National Instruments (NI) sowie ETAS‘ Erfahrung bei der Entwicklung und Integration von HiL-Lösungen neue Testmöglichkeiten bereitstellen. Ziel ist es, den Kundenanforderungen im Automobilbereich gerecht zu werden, der sich durch Elektrifizierung und Fahrerassistenzsysteme (ADAS) rasant entwickelt. Das paritätische Joint Venture mit Hauptsitz in Stuttgart nimmt das operative Geschäft zum 1. Januar 2020 auf und plant 50 Mitarbeiter zu beschäftigen und dann stark zu wachsen.

„Mit der Gründung von ETAS NI Systems haben wir einen neuen Meilenstein erreicht. So werden wir das Testen und Validieren von Fahrzeugelektronik-Software, inklusive Steuergeräte und Sensoren, für aktuelle und künftige Kundenanforderungen optimieren“, erläuterte Friedhelm Pickhard, Vorsitzender der Geschäftsführung der ETAS GmbH. „Durch das komplementäre Komponentenportfolio, eine starke Marke, hochwertige Produkte und eine passende Unternehmenskultur wird NI zu einem starken Partner für uns.“

„Die Kompetenzen der Teams von ETAS und NI, ihr Domänen-Know-how und ihre globale Präsenz eröffnen die einmalige Chance, Kunden besser zu erreichen und sie bei der Bewältigung der Entwicklungsherausforderungen in der Automobilbranche zu unterstützen“, erklärte Eric Starkloff, President und Chief Operating Officer von NI. „Wir haben große Fortschritte beim Aufsetzen unserer Partnerschaft gemacht und freuen uns darauf, Kundenanforderungen zu bedienen.“

Mit seinen Systemen wird das Joint Venture leistungsfähige Lösungen anbieten, die kürzere Entwurfszyklen und Testzeiten sowie eine schnellere Markteinführung ermöglichen.

Autorin

Anja Krahl ist Gruppenleiterin Brand Management, Media Relations & Digital Communication und Pressesprecherin von ETAS.

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