INCA lernen

Kompaktes INCA-Seminar für angehende Ingenieure an der Werner-Siemens-Schule

INCA seminar at the Werner-Siemens-Schule.
INCA-Seminar an der Werner-Siemens-Schule.

„Warum ist es wichtig, dass eine Drosselklappe im Fahrzeug richtig appliziert wird? Mit welchen Werkzeugen kann ich als Applikationsingenieur dies sicherstellen?“ Mit diesen und ähnlichen Fragen haben sich Studierende der Werner-Siemens-Schule in einem für sie speziell entwickelten viertägigen INCA-Seminar beschäftigt. Sie absolvieren derzeit im Schnelldurchlauf ihre Mechatroniker-Ausbildung, um anschließend an der Hochschule Esslingen ihr technisches Studium zu starten. Das kooperative Studienmodell Fahrzeugmechatronik „E-MobilitätPlus“ vereint also eine Berufsausbildung und ein Studium in dualer Ausprägung.

Montag, 8 Uhr: 18 Studierende sitzen im Elektroniklabor der Werner-Siemens-Schule in Stuttgart. Auf dem Stundenplan steht ein viertägiges INCA-Seminar. Die Idee zum Seminar ist aus einer langjährigen Kooperation zwischen der Werner-Siemens-Schule und ETAS entstanden. Dabei wurden sowohl der Inhalt als auch die Struktur des Seminars auf die Bedürfnisse der Studierenden angepasst. Hierbei wurde besonders darauf geachtet, eine gute Balance zwischen Theorie und Praxis zu finden, damit die Studierenden Schritt für Schritt an die Themen Applikation und Applikationswerkzeuge herangeführt werden können. Regelmäßige Pausen und genug Raum für Reflektion des bereits gelernten Inhalts runden das Bild der Schulung ab. Nach jedem Theorieteil folgte eine praktische Aufgabe, um das Gelernte gleich anzuwenden und damit das Wissen zu festigen. Dadurch konnten die Seminarteilnehmer die einzelnen Schritte besser nachvollziehen. Auch die theoretischen Hintergründe der praktischen Aufgaben wurden ausführlich erklärt, denn anders als bei klassischen Seminaren mit erfahrenen Ingenieuren kennen die Studierenden die Zusammenhänge in der Applikation noch nicht. Fragen wie: „Warum muss man das machen?“ wurden anhand von Anwendungsfällen aus der Automobilindustrie erklärt und diskutiert. Bei einem praktischen Abschlusstest konnte jeder nochmal erfolgreich sein Wissen beweisen und unter anderem eine Messkette in INCA erstellen sowie Messungen mit dem ETAS MDA (Measure Data Analyzer) auswerten – Aufgaben, die einfach zu lösen sind, wenn man die passenden Tools dafür kennt und diese richtig bedienen kann.

Autor

Klaus Fronius ist Gruppenleiter Strategisches Marketing und Hochschulbetreuer bei der ETAS GmbH.

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