
Mit ASCET-DEVELOPER entwickeln Softwareingenieur:innen wartungsfreundliche, sichere Embedded Software mit hoher Leistung und geringem administrativem Aufwand. ASCET-DEVELOPER ist speziell darauf zugeschnitten, Produkte in hohen Stückzahlen zu niedrigen Kosten und unter Einhaltung von Industrie- und höchsten Sicherheitsstandards herzustellen.
ASCET-DEVELOPER-Modelle können einfach grafisch erstellt oder textbasiert mit der Embedded Software Development Language (ESDL) programmiert werden.
In der Praxis bewährt
Mit ASCET-DEVELOPER generierter Code wird seit über 20 Jahren in Serienprojekten eingesetzt: Mehr als 450 Millionen Steuergeräte basieren auf dieser Technologie. Der generierte Code erfüllt höchste Sicherheits- und Portabilitätsanforderungen.
Beispiele für Steuergeräteanwendungen, die mit ASCET-DEVELOPER programmiert werden, sind: Bremssysteme wie ABS/ESP, klassische und elektrische Antriebsstränge, Bremssteuerungen für Hochgeschwindigkeitszüge, Getriebesteuerungen und Fahrerassistenzsysteme.
ASCET-DEVELOPER unterstützt etablierte Industriestandards wie MISRA, OSEK, ASAM, AUTOSAR und FMI.

Geeignet für sicherheitskritische Softwareentwicklung
ASCET-DEVELOPER ermöglicht die Entwicklung von Software, die alle wichtigen Sicherheitsstandards erfüllt.
- TÜV-zertifizierte Code-Generierung für ISO26262-ASIL-D- und IEC61508-SIL3-Anwendungen
- MISRA-C:2012-konform
- Beseitigung potenzieller Fehler durch automatische Ausführung defensiver Code-Prüfungen
Eigenschaften
Modellierung
Mit ASCET-DEVELOPER lassen sich Texte und Grafiken auf einfache Weise den individuellen Programmieranforderungen entsprechend kombinieren. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Logikschaltungen möglichst effizient zu modellieren. Vier Spezifizierungsmöglichkeiten stehen zur Wahl:
- Grafische Spezifizierung mit Blockdiagramm
- Grafische Spezifizierung mit Zustandsautomat
- Textuelle Spezifizierung mit ESDL-Editor
- Textuelle Spezifizierung mit C-Editor
Darüber hinaus verfügt ASCET-DEVELOPER über wichtige Eigenschaften, welche die Modell- und Codequalität verbessern und die Effizienz erhöhen:
- Statische Analyse „on-the-fly“: Modelle können während der Bearbeitung auf Fehler überprüft werden
- Integrierte Qualitätsmetriken führen zu besseren Modellen
Die Semantik von ASCET-DEVELOPER-Modellen wird in ESDL gespeichert. Dies bietet folgende Vorteile:
- Strukturierung der Funktionen in Klassen ermöglicht die objektbasierte Kapselung und systematische Wiederverwendung
- Um physikalische Wertebereiche zu erfassen, diese systematisch zu quantifizieren und wiederzuverwenden, besteht die Möglichkeit, abstrakte Typen zu erstellen.
- Funktionszusammenhänge sind klar dargestellt und so leicht überprüfbar
- Versionen sind übersichtlich miteinander vergleichbar
- Typsicherheit
Blockdiagramm-Editor
Zustandsautomaten-Editor
ESDL-Editor
Live-Validierung
Qualitätsmetriken
Validierung
ASCET-DEVELOPER bietet verschiedene Möglichkeiten, um Modelle in verschiedenen Entwicklungsstufen effizient und umfassend zu validieren:
- Einfaches Prüfen der Modelle durch Trennung von Modell- und Darstellungseigenschaften. Der Schwerpunkt liegt zunächst auf dem physikalischen Verhalten und kann später im Prozess mit Target-spezifischen Randbedingungen geprüft werden.
- Integriertes Test-Framework
- Open-Loop-PC-Simulation mit ETAS Experiment Environment
- Modellüberdeckung und -analyse aus der Testausführung mit Metriken wie Statement, Branch, State, Transition und Modifizierter Bedingungs-/Entscheidungsüberdeckung (MC/DC).
- ASCET-DEVELOPER-Modelle können zusammen mit anderen Modellen in externen Tools simuliert werden, wenn sie den FMI-Standard unterstützen. Die Verbindung erfolgt über den FMU-Export oder in MATLAB/Simulink über den S-Function-Export.
- Funktionsprototyping auf Echtzeit-Hardware mit der Prototyping-Lösung von ETAS ermöglicht frühe, realitätsnahe Validierung am Prüfstand oder im Fahrzeug.
-
ASCET-DEVELOPER-Modelle können mit dem third-party-tool TPT und seinem eingebauten ASCET Platform Support systematisch getestet werden
Unit-Testing
PC-Simulation
Testabdeckung
Automatische Code-Generierung
Manuelle Code-Generierung erfordert zusätzlichen Aufwand, um Laufzeitfehler zu verhindern und Standards sowie Coding Guidelines einzuhalten. Mit ASCET-DEVELOPER können Sie sich voll und ganz auf die Lösung ihres Problems konzentrieren, den Rest übernimmt der Code-Generator. Dieser zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:
- Hochwertiger und serientauglicher MISRA-konformer C-Code
- Für den Anwender leicht lesbare Darstellung
- Rückverfolgbarkeit des Codes zum jeweiligen ASCET-DEVELOPER-Modell
- Automatisches Einfügen von defensivem Code. Beispiele hierfür sind der Schutz vor Division durch Null, zulässige Wertebereiche basierend auf Typeneigenschaften sowie der Schutz vor der Überschreitung von Indexgrenzen bei Arrays.
- Festkomma Code-Generierung
- AUTOSAR-Code-Generierung durch Abbildung des ASCET-DEVELOPER-Modells auf die AUTOSAR-Struktur
- Schnelle Wiederverwendung vorhandener ASCET-DEVELOPER-Modelle und Generierung von Code für verschiedene Targets über Anpassungsoptionen
- Benutzerdefinierte Rückrufe an gerätespezifische Arithmetik-, Interpolations- oder Servicebibliotheken
- Speicheranweisung für Compiler
- Bedingte Code- und Datenstrukturen, die zur Kompilierungs- oder Generierungszeit aufgelöst werden können
- Zahlreiche Optimierungsstrategien für Ressourcen und Laufzeitperformance
Integration in bestehende Werkzeugketten
ASCET-DEVELOPER stellt verschiedene Schnittstellen sowie ein standardisiertes Austauschformat zur Verfügung und lässt sich so einfach in den jeweiligen Entwicklungsprozess oder die entsprechende Toolchain integrieren. Folgende Eigenschaften von ASCET-DEVELOPER erleichtern die Integration:
- ASCET-DEVELOPER baut auf der Eclipse-Plattform auf. Dies erlaubt die nahtlose Integration von Prozesswerkzeugen in derselben Integrierten Entwicklungsumgebung.
- Verbindung zu JIRA, Bitbucket, Git, SVN, IBM RTC mit nativen Eclipse-Plugins
- Installation auf vorhandener Eclipse-Workbench verschiedener Anbieter wie STM, ARM
- Modellierung und Code-Generierung für mehrere Targets; Entwicklung, Debuggen in derselben IDE
- Anforderungsverfolgung mit Yakindu Traceability ermöglicht die Verknüpfung von Prozessartefakten mit ASCET-Modellen (z. B. DOORS für das Anforderungsmanagement)
- Erzeugung zusätzlicher Prozessartefakte wie A2L, ARXML, MDX aus ASCET-Modellen
- Erweiterung über das mitgelieferte ASCET SDK für den eigenen Prozess (z. B. Einfügen der eigenen Codierungsrichtlinien in die statische Analyse-Engine von ASCET)
- Workbench-Automatisierung für kontinuierliche Integration