Zentralisierte, zonenorientierte E/E-Architekturen mit Fahrzeugrechnern
Um die Komplexität zu reduzieren, die Sicherheit zu erhöhen und fortschrittliche Funktionen zu ermöglichen, werden künftige Fahrzeugsysteme die Zahl der einzelnen Steuergeräte reduzieren, indem sie auf zonale Steuergeräte (ECUs) und zentrale Fahrzeugrechner setzen.
Die wichtigsten Herausforderungen
Integration
Traditionelle Hersteller müssen neue Ansätze nahtlos in ihre bestehende Systemlandschaft integrieren.
Ressourcen
Wachsende Marktanforderungen an Fahrzeugfunktionen sowie verkürzte Entwicklungszyklen erfordern hochqualifizierte Teams.
Cybersicherheit
Neue E/E-Architekturen müssen gegen Cyberangriffe geschützt werden und benötigen robuste Sicherheitskonzepte.
Die Zukunft gehört zonenbasierten E/E-Architekturen
Im Gegensatz zu klassischen Fahrzeugarchitekturen setzen zonale E/E-Architekturen auf Middleware als softwarebasierte Schicht mehrerer Steuergeräte, die Hardware abstrahiert und eine funktionsübergreifende Kommunikation ermöglicht. Fahrzeugrechner und zonale Steuergeräte (ECUs) übernehmen die Koordination der zentralen Fahrzeugfunktionen. Neue Bussysteme wie Automotive Ethernet oder CAN XL ermöglichen eine Echtzeitkommunikation mit hoher Bandbreite.
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