12.03.2019

ETAS und National Instruments gründen Joint Venture

Leandro Fonseca, Transportation Offering Manager National Instruments und designierter Managing Director des Joint Ventures (li.), und Hans-Peter Duerr, Group Manager HiL Standardization ETAS und designierter Technical Director des Joint Ventures (re.)

ETAS und National Instruments haben vertraglich vereinbart, gemeinsam vor-integrierte Hardware-in-the-Loop-(HiL-)Systeme zu entwerfen, zu fertigen und zu warten. Die Unternehmen bündeln ihre Kräfte, um das Testen und Validieren von Fahrzeugelektronik-Software, inklusive Steuergeräte und Sensoren, für aktuelle und künftige Kundenanforderungen zu optimieren.

Die Vereinbarung intensiviert die Partnerschaft zwischen zwei Innovationstreibern mit jahrzehnte­langer Erfahrung in der Automobilbranche. Die Partnerschaft wird mit der softwaredefinierten Plattform und den umfassenden I/O-Kompetenzen von National Instruments (NI) sowie ETAS‘ Erfahrung bei der Entwicklung und Integration von HiL-Lösungen neue Testmöglichkeiten bereit­stellen. Ziel ist es, den Kundenanforderungen im Automobilbereich gerecht zu werden, der sich durch Elektrifizierung und Fahrerassistenzsysteme (ADAS) rasant entwickelt.

Das paritätische Joint Venture wird seinen Hauptsitz in Stuttgart, Deutschland haben. Der Abschluss der Transaktion hängt von den üblichen Auflagen wie regulatorischen und kartellrechtlichen Freigaben ab und wird voraussichtlich im Juni 2019 erfolgen.

„Mit diesem Joint Venture will ETAS die Anwendung von HiL-Systemen auf neue Felder wie automati­siertes Fahren ausweiten“, erläuterte Friedhelm Pickhard, Vorsitzender der Geschäftsführung der ETAS GmbH. „NI verfügt über eine hochmoderne Plattform für automatisierte Tests und eine konse­quente Ausrichtung auf Innovation. Mit dieser Plattform kann das Joint Venture neue HiL-Lösungen bereitstellen und die frühzeitige Validierung von Fahrzeugelektronik-Software vorantreiben.“