Programmieren Sie ein Mixed-Reality-Auto beim Bosch Connected Experience Hackathon
Beim jüngsten Bosch Connected Experience (BCX) Hackathon hatten wir die großartige Gelegenheit, die Fantasie von rund 280 begeisterten Entwicklern anzuregen, die alle darauf brannten, ihre Konzepte für Automobilsoftware zum Leben zu erwecken. Unsere Zusammenarbeit mit den Kollegen von Bosch Digital war äußerst inspirierend, da wir diesen Innovatoren die benötigten Werkzeuge zur Verfügung stellten: Hack-Herausforderungen, Hardware und Code-Vorlagen.
Diese Ressourcen ermöglichten den Teilnehmern Folgendes:
- Entwicklung von Fahrzeuganwendungen unter Verwendung der Databroker-Abstraktion von Eclipse KUKSA und der Vehicle Signal Specification (VSS).
- Über den KUKSA Databroker direkt mit einem echten Autositz zu interagieren.
- sich in eine benutzerdefinierte VR-Simulation zu vertiefen, um eine echte praktische Erfahrung zu machen.
Fahrzeuganwendungen ohne Auto erleben
Die Entwicklung von Fahrzeuganwendungen erfordert in der Regel ein echtes Auto, was kostspielig und unpraktisch sein kann – insbesondere für Rapid-Prototyping-Veranstaltungen wie BCX. Da wir nicht jedem Teilnehmer ein eigenes Testfahrzeug zur Verfügung stellen konnten, boten wir die nächstbeste Lösung an: einen voll funktionsfähigen Autositz, der mit einem KUKSA-Datenbroker verbunden war.
Die Leistungsfähigkeit von KUKSA Databroker
Der KUKSA Databroker ist die zentrale Schnittstelle für Fahrzeugsignale und bietet einen einheitlichen Interaktionspunkt für Anwendungen, um auf verschiedene Systeme innerhalb eines Fahrzeugs zuzugreifen und diese zu verändern. Hacker könnten beispielsweise den Autositz einstellen, indem sie über den Databroker den Zielwert für dessen Neigungsfunktion festlegen. Um den Sitz zu neigen, legen die Teilnehmer beispielsweise den Zielwert für das Signal fest:
Fahrzeug.Kabine.Sitz.Reihe1.Fahrerseite.Neigung auf den gewünschten Wert einstellen. Eine sogenannte Provider-Softwarekomponente auf einem Fahrzeugcomputer ist mit dem KUKSA Databroker verbunden, reagiert auf empfangene Zielwerte und meldet den aktuellen Status des Sitzes zurück. Eine Anwendung kann den aktuellen Wert überprüfen, um festzustellen, ob sich der Sitz bewegt hat. Eine andere Anwendung kann dann anhand des aktuellen Werts des entsprechenden Fahrzeugsignals überprüfen, ob sich der Sitz bewegt hat. Während des Hackathons gelang es mehreren Teams, den Sitz mit dem KUKSA Python SDK zu manipulieren – sogar ohne Vorkenntnisse!
Virtual Reality legt noch eine Schippe drauf
Aber warum sollte man sich auf die Einstellung von Sitzen beschränken? Das VSS-Datenmodell ermöglichte noch komplexere Funktionen. Um diese fortgeschrittenen Anwendungsfälle ohne zusätzliche physische Komponenten zu ermöglichen, stellten wir eine VR-Simulation eines gesamten Fahrzeugs zur Verfügung. Hacker setzten MetaQuest 3-Headsets auf, um mit verschiedenen Teilen eines virtuellen Autos zu interagieren – vom Lenkrad bis zum Kofferraum – und platzierten ihre Kreationen sogar in einer simulierten Stadtumgebung, um die Interaktionen mit dem Fahrzeugzustand durch Bewegungen in Echtzeit zu beobachten.
Welten verschmelzen mit Mixed Reality
Eines der Highlights bei BCX war unser Mixed-Reality-Setup, bei dem physische und virtuelle Realitäten miteinander verschmolzen. Durch die Verbindung beider Umgebungen mit demselben KUKSA Databroker synchronisierten wir die Statusinformationen über beide Bereiche hinweg. Das bedeutete, dass sich das virtuelle Gegenstück entsprechend bewegte, wenn jemand den physischen Sitz bewegte.
Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um unser Demonstrationsvideo anzusehen, das dieses innovative Mixed-Reality-Szenario vorstellt.
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