Bereichsübergreifende Funktionen auf bestehenden Steuergeräten umsetzen
Da sich Fahrzeugfunktionen zunehmend in Richtung zentralisierter Rechenarchitekturen entwickeln und Bereichsgrenzen wie Fahrwerk und Antriebsstrang immer weiter verschwimmen, benötigen Entwicklungsteams eine praktische Möglichkeit, bereichsübergreifende Funktionen zu integrieren, zu testen und zu validieren – und zwar lange bevor die endgültige Zielhardware verfügbar ist. Dies stellt eine besondere Herausforderung dar, wenn Funktionen auf bestehenden Steuergeräten laufen müssen, die Steuergerätesoftware von Zulieferern als „Black Box“ behandelt wird und kein Zugriff auf den Quellcode besteht – obwohl bereits frühzeitig Belege für Softwarefusion, Steuergerätekonsolidierung und Architekturentscheidungen erforderlich sind.
Zentrale Herausforderungen
Eingeschränkter Zugang und langsame Iteration
Ohne Zugriff auf den ursprünglichen Quellcode sind Teams beim Testen neuer Funktionen auf Software-Builds der Zulieferer angewiesen, was Prototyping, Validierung und Architektur-Lernprozesse verlangsamt.
Zielhardware fehlt
Die Validierung muss beginnen, bevor der endgültige zentrale Controller verfügbar ist.
Risiko einer ECU-Konsolidierung
Teams benötigen den Nachweis, dass Funktionen von entfallenden Steuergeräten auf verbleibende Plattformen migriert werden können.
Black-Box-Integration
Domänenübergreifende Interaktionen müssen auf Standard-Steuergeräten der Zulieferer mit eingeschränkter Softwaretransparenz bewertet werden.
Ihre Vorteile
Beginnen Sie bereits früher mit der Validierung domänenübergreifender Funktionen, noch bevor die endgültige zentrale Rechenplattform bereitsteht.
Validieren und iterieren Sie Funktionen nach Ihrem eigenen Zeitplan und reduzieren Sie so Zeit- und Kostenaufwand für Softwareänderungen, indem Sie wiederholte Neukompilierungen durch Zulieferer vermeiden.
Minimieren Sie das Risiko bei der ECU-Konsolidierung, indem Sie Migrationskonzepte auf bestehender Hardware nachweisen.
Sammeln Sie frühzeitig Erfahrung mit integriertem All-Motion-Verhalten und zukünftigen zentralisierten Softwarearchitekturen.












