In Tagen statt Wochen: Flex-Fuel-Motoren schneller kalibrieren
Flex-Fuel-Motoren müssen über den gesamten Kraftstoffbereich hinweg – von reinem Benzin bis hin zu Kraftstoffen mit hohem Ethanolgehalt – eine zuverlässige Leistung erbringen. Die Kalibrierung des Zündwinkels für jede Kombination aus Motordrehzahl, Last und Ethanolgehalt führt zu einem großen Messraum. Ingenieure müssen das thermodynamische Optimum ermitteln und dabei die Klopfgrenze einhalten, ohne wochenlang auf dem Prüfstand zu verbringen.
Zentrale Herausforderungen
Großer Kalibrierungsraum
Es müssen zahlreiche Kombinationen aus Kraftstoffgemisch, Drehzahl, Last und Zündwinkel ausgewertet werden.
Begrenzte Kapazität der Prüfstände
Die manuelle Messung jedes Betriebspunkts erfordert einen erheblichen Zeit- und Ressourcenaufwand.
Komplexes Motorverhalten
Die Klopfgrenzen und das thermodynamische Verhalten müssen über den gesamten Betriebsbereich hinweg genau modelliert werden.
Qualitätsanforderungen
Die Reduzierung des Messaufwands darf weder die Kalibriergenauigkeit noch die Motorleistung beeinträchtigen.
Ihre Vorteile
Verkürzung der Prüfstandzeit
Verkürzen Sie die Kalibrierung und Validierung von mehreren Wochen auf nur wenige Tage.
Verbesserung der Kalibrierungsgenauigkeit
Erstellen Sie präzise Zündkennfelder für eine bessere Kraftstoffeffizienz und Motorleistung.
Den Arbeitsablauf standardisieren
Die Kalibrierung soll wiederholbar, skalierbar und weniger von individuellem Expertenwissen abhängig sein.
Die Entwicklung neuer Varianten beschleunigen
Motoren schneller an neue Derivate und Märkte mit unterschiedlichen Kraftstoffnormen anpassen.


















